Seit dem 10.Feb spiele ich (mit mir selber) das Homezone-Spiel und wollte mal einen kleinen Zwischenstand geben bzw. von einigen Erfahrungen berichten.
Zuerst mal etwas Statistik: Aus meiner Homezone haben ich seit dem Start 7 Mysteries und 7 Tradies erfolgreich gefunden und 3 weitere Mysteries gelöst, aber den Final noch nicht gesucht. Dadurch hat sich der Radius meiner Homezone von 5,0 auf 5,8 km erweitert. Das er sich nicht mehr erweitert hat, liegt vor allem daran, das im gleichen Zeitraum auch 11 neue Caches gelegt wurden (7 Tradies und 4 Mysteries).
Zuerst muss ich aber auch zugeben, daß ich das Spiel eigentlich schon nach wenigen Tagen verloren hatte. Eine Erkältung hatte mich erwischt und als ich um 21 Uhr froh war, endlich von der Arbeit Zuhause zu sein, wollte ich nur noch ins Bett und das Spiel und die zu lösenden Mysteries waren mir erstmal so was von egal. Ich habe das dann die nächsten Tage wieder hereingearbeitet, was zwar einerseits nicht den Regeln entspricht und ich daher “verloren habe”, aber da ich ja nur mit mir selber spiele, habe ich einfach weiter gemacht. Da ich eh nicht messen wollte, wie viele Tage ich das durchhalte, kann man auch sagen, ich hätte noch mal angefangen O:-).
So als Zwischenergebnis kann ich berichten, daß es mir bisher unheimlich Spaß macht, und das hat vor allem folgende Gründe:
- Das Konzentrieren auf nur 20 Caches ist SEHR angenehm und fast meditativ. Na gut – meditativ ist vielleicht etwas übertrieben, aber man verzettelt sich nicht in den 100 Caches, die man doch unbedingt bald mal machen wollte.
- Wenn man dran bleibt, dann sind viele Mysteries doch nicht so “unlösbar” wie auf den ersten Blick. Natürlich sind auch in meiner Homezone an die 5 Mysteries, die mir wohl immer ein Rätsel bleiben werden – aber wenn man die 15 Mysteries der Homezone betrachtet, dann fällt immer wieder bei einem der Groschen – und manchmal hilft ja dann eine Idee, die bei dem einen nicht geholfen hat, beim anderen dabei eine weitere Tür zu öffnen. Und manchmal hat man auch einfach Glück – grins.
- Das Spiel hat mich motiviert, meine Winter-Cache-Müdigkeit zu überwinden.
- Ein unerwarteter Spaß war es, der Versuchung zu widerstehen, und nicht nachzusehen, welche Caches auf der zweiten Seite stehen. So war es immer wieder eine Überraschung zu sehen, welcher Cache nach einem Found als 20ter nachrückt. Das ist ja fast so wie beim Kartenspielen – man weiß ja nicht, ob man als nächstes einen Joker (leichter Tradi) zieht oder ob nicht doch ein unlösbarer Mystery nachrückt. Leider wurde das durch die schon erwähnten neuen Caches behindert, aber ich will mich da nicht beschweren – schließlich hat es mir eine neue Tradiserie auch an einigen Tagen leicht gemacht, das Soll zu erfüllen.
Nein – mit Fasching hat diese Folge nichts zu tun. Vielmehr habe ich ein paar Themen zusammengekehrt und eine kleine Zwischennummer aufgenommen – quasi als Lebenszeichen. Die nächste Folge hat dann wieder ein richtiges Thema…
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Die Homezone wird unter Geocachern oft unterschiedlich definiert. Manche bezeichnen damit Ihre Heimatstadt oder den Bereich, in dem sie üblicherweise alles wegcachen. Die meisten Geocacher bezeichnen aber die erste Seite der Umkreissuche als Homezone. Je nach Aktivität wird diese sich daher ausdehnen, oder wenn man sich nicht so recht drum kümmert, auch wieder stark schrumpfen. So wie bei mir in letzter Zeit.
Als ich vor 5 Jahren angefangen habe, reichte meine Homezone über 20km weit. Dann konnte ich sie schnell ausweiten, da im Raum Augsburg nur wenige neue Caches pro Monat gelegt wurden. Aber diese Zeiten sind zum Glück lange lange vorbei. Wie vermutlich überall sind natürlich nicht alles Qualitätsdosen, aber es sind auch viele tolle und/oder aufwendige Caches gelegt worden und natürlich vor allem Mysteries. Das hat zur Folge, dass meine Homezone Heute nur noch einen Durchmesser von 5,0 km hat.
Warum?
Das hat mehrere Gründe: Zum Einen war ich die letzten Monate Cachemäßig nicht sehr fleißig und zusätzlich habe ich mich dabei auch nicht auf die Homezone konzentriert. Viel wichtiger ist aber, dass sich in der Homezone inzwischen vor allem Mysteries befinden. Früher habe ich mich mit Vorliebe auf Rätselcaches gestürzt, doch mit der Zeit wurde ich da fauler und habe dann eher den bequemen Weg des Tradies oder Multies genommen – gab ja schließlich immer genug Neues. Die Mysteries blieben liegen. Zusätzlich hatte ich die letzte Zeit einfach nicht genug Durchhaltungsvermögen, um weiter zu rätseln, bis der Groschen endlich gefallen ist.
Heute habe ich mal wieder die 20 Caches meiner Homezone betrachtet (1 Tradi, 3 Multies 16 Mysteries) und beschlossen, dass ich da unbedingt mal etwas aufräumen muss. Und da ich mich da manchmal mit einem kleinen Spielchen leichter motivieren kann, habe ich mir folgende 3 kleine Regeln festgelegt:
- §1 – Es werden nur die 20 Caches von Seite 1 der Umkreissuche betrachtet. Die nächsten Seiten werden nicht angeschaut (Nachrücker sollen Überraschung sein)
- §2 – Ich muss pro Tag einen der beiden folgenden Punkte erfüllen:
- §2.1 einen Mystery komplett lösen (ohne den Outdoorteil). Rückfragen bei anderen Cachern oder dem Owner sind NICHT erlaubt.
- §2.2 mindestens einen der 20 Caches finden.
- §3 – Ich darf Caches, die nicht meinem Beuteschema entsprechen, auf die Ignoreliste setzen (z.B T5er-Klettercaches). Das Rätsel darf aber niemals Grund des Ignores sein.
Natürlich werde ich das nicht ewig machen – so einen Lauf wie Vossibär (siehe QuasselPod-2) will ich gar nicht erst versuchen. Ziel ist es einfach, ein kleines Spielchen daraus zu machen, meine Homezone aufzuräumen und vor allem mal endlich die ganzen Mysterys zu lösen. Zum Ausgleich für die schweren Mysterys sind ja ein paar einfache Sachen dabei (z.B. der 1,5/1,5er Tradi).
Ab Morgen (10.Feb) gehts los und wenn ich da die ganzen Rätsel sehe, mach ich mir schon etwas Sorgen – ich bin ja gespannt. Wer jetzt sagt: “was soll den so ein kindisches Spielchen”, dem möchte ich antworten: “Du hast recht – ist schon kindisch – aber mich motiviert es und ist das Suchen von Filmdosen nur für den Statistikpunkt nicht auch kindisch – Ja ist es – trotzdem gibt es genug die das machen … ”
Und außerdem ist es doch herrlich, Kindisch zu sein …
Die 4te Folge des Quasselpod hätte ich auch Chaos-Folge nennen können. Manchmal geht eben alles schief. Mehrmals hatte ich die Aufzeichnungen abgebrochen und irgendwie war das alles immer nix – und dann war auch noch die Speicherkarte voll … aber egal … am Ende habe ich einigermaßen eine Folge zusammengeklebt.
In dieser Folge geht es vor allem um das GPS-Spiel Gowalla fürs iPhone. Die Beschreibung “wie Geocaching ohne Tupperdose” hat mich neugierig gemacht und so habe ich die letzten 6 Wochen damit etwas rumgespielt und berichte von meinen Erfahrungen.

Zwei Ergänzungen und Berichtigungen habe ich noch nachzureichen: Zum einen der Hinweis, daß die Gowalla-Webseite nicht mit allen Browsern sinnvoll benutzt werden kann. Mit dem Firefox funktioniert es. Außerdem gibt es ein Privacy-Feature, wo die eigenen Bewegungen nur für die “Freunde” sichtbar sind. Hatte ich bisher übersehen – tut mir leid, daß dies im Podcast fehlt.
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